Zwei wöchige Sprachreise – Erfahrungen, die bleiben

Reportage von

Sprachreisen sind mehr als nur Unterricht im Ausland – sie sind eine Kombination aus Lernen, Kultur und persönlichen Begegnungen. Die Sprachreisen hat nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch mein Selbstvertrauen im internationalen Umfeld gestärkt.

Schon vor der Reise begann alles mit einer super Beratung von GLS. Von Anfang an wurde auf meine individuellen Bedürfnisse eingegangen: Lernziele, Dauer, Unterkunft und persönliche Erwartungen wurden genau besprochen. Dadurch fühlte ich mich bestens vorbereitet und ernst genommen. Als Unterkunft habe ich mir selber eine kleine Wohnung über Booking gesucht, da ich in den zwei Wochen auch selber kochen wollte. Es gibt aber auch die Möglichkeit über die Schule Zimmer im angrenzenden Hotel zu buchen. Als Tipp kann ich nur geben in der Hochsaison im Sommer nicht in der Triq id-Dragunara eine Unterkunft zu buchen. Dort gibt es viele Bars und laut den Einheimischen ist es in den Sommermonaten von Donnerstag- bis Sonntagabend immer sehr laut. Also wenn man Schlaf möchte sollte man sich eine Unterkunft woander suchen😋 Im Januar hatte ich aber dort keine Schwierigkeiten.

Die Sprachreise führte mich für zwei Wochen nach Malta. Ich besuchte die ETI Sprachschule, die einen sehr professionellen und zugleich persönlichen Eindruck machte. Ich habe einen Business Communication Kurs besucht. Der Lehrer Neil war super – motivierend, kompetent und immer offen für Fragen. Besonders gut gefiel mir, dass der Unterricht stark praxisorientiert war. Die Themen waren Präsentationen, Meetings und Verhandlungen, was mir vor allem im beruflichen Kontext sehr geholfen hat. Neil hat sehr viel Erfahrung und erklärt auch interkulturelle Unterschiede, welche bei internationalen Themen auftauchen können. 

Eingang zur ETI Schule

Die Schule liegt nicht weit vom Meer entfernt. Mein Kurs war nur vormittags (15 Lektionen), nach dem Unterricht bin ich bei trockenem Wetter erst immer ans Meer spaziert und habe den Klang der Wellen genossen. 🌊 

Auch außerhalb des Unterrichts war die Erfahrung durchweg positiv. Alle Leute waren nett, sowohl die "Mitschüler" als auch die Mitarbeitenden der Schule. Die ETI Sprachschule organisiert außerdem viele Ausflüge, bei denen man Malta besser kennenlernen und gleichzeitig Englisch in realen Situationen anwenden kann. In den beiden Wochen, als ich da war hat es viel geregnet, daher war das Angebot der Ausflüge begrenzt. Ich habe an den beiden angebotenen Trips nach Valetta und Mdina teilgenommen. Hier durfte ich viel über die Städte und deren Bauten erfahren. 

In Valetta, aber auch in Mdina sieht man oft die typischen Maltesische Holzbalkone. Diese vorspringenden, geschlossenen Holzbalkone sind das ikonischste architektonische Merkmal Maltas. Sie sind meist bunt gestrichen (grün, rot, blau oder gelb) und ragen aus den Kalksteinfassaden hervor.

 

 

Das Gebäude bei der Hauptstraße neben dem alten Theater fand ich mit den grünen Holzbalkonen am schönsten. 

 

Da es viel geregnet hat, haben wir uns vor der Rückfahrt von Valetta nach San Gulian noch in das älteste Café von Valetta Cordina gesetzt. Nach Empfehlung von unserem Tourguide, habe ich dort eine typische Süßigkeit von Malta probiert: Pudina. Es ist ein "Brotpudding". Es wird aus alten Brot, Milch, Eiern und Gewürzen gebacken. Durch den Zimt erinnert es an Weihnachten und Lebkuchen. 

 

Bei dem Ausflug nach Mdina war das Wetter schon ein wenig trockener. Mdina ist die älteste Stadt Maltas und die ehemaltige Hauptstadt. Im Vergleich zu Valetta ist sie aber deutlich kleiner, hat aber mit den verwinkelten Straßen wirklich Charme. Das ist bestimmt einer der Gründe warum diese Stadt schon öfter als Schauplatz für Filme und Serien war. Das Stadttor war beispielweise auch ein Schauplatz von Game of Thrones.

 

Danach habe ich zusammen mit anderen Schülern von ETI oder ESE (die Sprachschule ist im gleichen Gebäude) die Insel erkundet. Ich war auch auf der Nachbarinsel Gozo. Hier kann man ganz einfach mit der Fähre von Cirkewwa oder von Valetta aus rüber fahren. Vor Ort gibt es dann zwei Hop-On-Hop-Off-Linien, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Strände der Insel abfahren. 

Einer der ersten Stopps für uns war Ta'Pinu auf Gozo. Das ist eine wunderschöne Kirche, welche allein auf einem kleinen Hügel steht. 

Auch der Strand bei Dwejra auf Gozo ist wunderschön. Ich kann mir hier gut vorstellen, wie schön man in den Sommermonaten schwimmen gehen kann. Im Januar ist es aber zu kalt und als ich da war defintiv zu windig. 

 

Aber auch die Hauptstadt Viktoria auf Gozo mit der Basilika ist einen Stop wert. In neben Straßen in der Nähe von der Basilika kann man auch super lecker Mittag essen. Zur Mittagszeit sollte man aber ein wenig Zeit mitbringen, dann ist wirklich viel los...

Für einen guten Überblick ist ein Tagesausflug ausreichend, man sollte aber schon eine frühe Fähre nach Gozo nehmen. Die Schule organisiert aber auch dorthin Ausflüge, wenn man es nicht auf eigene Faust ausprobieren möchte 😉

Dank der professionellen Planung, des hochwertigen Unterrichts und der internationalen Kontakte habe ich nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich viel dazugelernt.

Rückblickend kann ich sagen, dass diese Sprachreise ein wichtiger Schritt für meine sprachliche und berufliche Entwicklung waren.